Dr. Jürgen MachunskyFachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

    Dr. Jürgen Machunsky

    Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht

    Vita

    Allgemein

    • Geboren 1953 in Rotenburg (Wümme)
    • Abitur 1972
    • Verheiratet, 2 Kinder

    Werdegang

    • Banklehre Deutsche Bank Bremen, Abschluss 1974
    • Bundeswehr, Fernstudium Betriebswirtschaftslehre
      (betriebliches Rechnungswesen, Finanzierung, Buchführung)
    • Ab 1976 Studium der Rechtswissenschaft in Göttingen
    • 1981 Staatsexamen (Prädikat)
    • Promotion im Kartellrecht, Tätigkeit in Wirtschaftskanzlei, Referendariat
    • 1985 „Dr. der Rechte“
    • 1986 Zweites Staatsexamen (Prädikat)

    Bereits ab 1982 regelmäßig Publikationen in renommierten wirtschaftsrechtlichen Fachzeitschriften. Später Standardwerke „Rechte und Ansprüche geschädigter Kapitalanleger“, „Haustürwiderrufsgesetz“.

    • Anwaltszulassung 1986
    • Anwalt in Göttinger Wirtschaftskanzlei
      (Bank- und Kapitalanlagerecht/Prospektierung, Handels- und Gesellschaftsrecht
    • Ab 1994 eigene Kanzlei
      (Schwerpunkt Vertretung geschädigter Kapitalanleger insbesondere bei Produkten des grauen Kapitalmarktes, Handels- und Gesellschaftsrecht, Vereinsrecht.

    Diverse Auszeichnungen als Anlegeranwalt: Hervorragende Positionierung in Focus Anwaltsliste 2000, WirtschaftsWoche Top-Kanzlei 2009.

    • Ab 2005 Abwicklung eines Leasingfonds mit 3000 Anlegern für große Leasinggesellschaft – stille Gesellschafter
    • Ab 2010 Prozessführung für Hamburger Emissionshaus und Gründungskommanditisten in einem Masseklageverfahren, über 1000 Einzelprozesse (Hamburg, Berlin, Köln, München), inzwischen abgeschlossen
    Referenzen

    WiWo-Top-Kanzlei

    Die Wirtschaftswoche kürte im Jahr 2009 die besten Anlegeranwälte Deutschlands zu „WiWo-Top-Kanzleien“. In einer ersten Stufe wurden durch Presse- und Urteilsdatenbankanalysen Rechtsanwälte herausgefiltert, die in den letzten Jahren auf sich aufmerksam gemacht hatten. Anschließend befragten die Wirtschaftsredakteure zahlreiche Experten zu diesen Anwälten und bildeten auf dieser Basis ein Elitepanel. Hieraus wurden durch eine Jury (Leiter einer Rechtsschutzversicherung, Wirtschaftsdetektiv, Wirtschaftsredakteur) die Top-Kanzleien gewählt – hierunter Dr. Machunsky.

    Die Wirtschaftswoche 2009:

    „Mit 25 Jahren Erfahrung gilt Machunsky als Patriarch unter den Anlegeranwälten und guter Kenner des grauen Kapitalmarktes. Ob Berlinfonds, Göttinger Gruppe, Falk-Zinsfonds oder Medienfonds, der Göttinger kennt die Tricks der Gegenseite ganz genau. Er hat sich bei den Verbraucherzentralen einen tadellosen Ruf erworben und kämpft beharrlich für die Ansprüche seiner Mandanten“.

    Die große Anwaltsliste im Focus

    Focus-Anwaltsliste

    Im Jahr 2000 stellte das Magazin Focus in einer Anwaltsliste Spezialisten für Kapitalanlagerrecht vor. Genannt werden deutschlandweit die besten 25 Kanzleien, wobei in einem Ranking in den Bereichen “wird von Mandanten empfohlen”, “wird von Kollegen empfohlen” und “Aktivitäten in der Fachwelt” jeweils 1 bis 3 Punkte vergeben werden. Dr. Jürgen Machunsky erzielt in den beiden erste Kategorien jeweils 3 Punkte und “bei Aktivitäten in der Fachwelt” 2 Punkte. Dies führt im Gesamtranking weit nach oben.

    FocusZitat:

    “Kennt die dubiose Branche: Der promovierte Jurist Machunsky mit Kanzleisitz in Göttingen zählt zu den alten Hasen im Kapitalanlagerecht.”

    Juve-Verlag

    Der Juve-Verlag gibt gestützt durch eine 18 köpfige Redaktion das Handbuch “Wirtschaftskanzleien – Rechtsanwälte für Unternehmen heraus. Über die Kanzlei Dr. Machunsky heißt es dort (kurze Auszüge)

    2007/2008:
    Kleine Kanzlei , die seit vielen Jahren Anleger mit einem Schwerpunkt im grauen Kapitalmarkt berät. Unter Wettbewerbern gilt sie als “sehr kompetent kooperativ”.

    2006/2007:
    Empfohlene Kanzlei für Kapitalanlegerschutz, die als “kleine, aber sehr solide Einheit” (Wettbewerber mit hohem Profil u. langer Tradition am Markt agiert.

    2005/2006:
    Von Wettbewerbern wird sie als “kollegial” und “juristisch sehr fundiert” eingeschätzt. Dr. Jürgen Machunsky (“sehr engagiert”, “gute, bodenständige Arbeit”.

    2004/2005:
    Die Kanzlei ist seit vielen Jahren im Anlegerschutz tätig und hierfür über Göttingen hinaus bekannt. Wettbewerber bezeichnen beide Namenspartner als “fachlich sehr versierte Anwälte” eines renomierten Büros.

    2003/2004:
    Dr. Jürgen Machunsky ist seit Mitte der 90er in eigener Kanzlei im Anlegerschutz tätig u. über die Grenzen von Göttingen hinaus bekannt. Er gilt unter Kollegen als eher bodenständig und berät neben Anlegern (95 %) auch Sparkassen.

    Auswahl deutscher Wirtschaftsanwälte

    NOMOS

    Der Nomos Verlag gibt das Handbuch Kanzleien in Deutschland – eine Auswahl deutscher Wirtschaftsanwälte heraus. Empfohlenen werden dort Kanzleien, die nach Einschätzung des Verlages über ein besonderes Renommee verfügen.

    In der Auflage 2009 (wie auch schon 2008) heißt es über die Kanzlei Dr. Machunsky als Fazit: “Die Kanzlei ist eine der kleinen und feinen Adressen, wenn es um Kapitalanlegerschutz geht.”

    Fortbildungen

    Fortbildungen & Seminare

    • 21. August 2017: Seminar Kapitalmarktrecht – Kreditrecht, Kreditsicherungsrecht
      Intensivseminar mit Rechtsanwalt Dr. Jürgen Machunsky Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, Darlehenswiderruf Unternehmensfinanzierung.
    • 22. September 2016: Seminar “Bilanzen lesen, verstehen, interpretieren”
    • 19. November 2015: Tag des Bank- und Kapitalmarktrechts
      Themen: Cybercrime – Pishing, Währungsswaps, Pflichtverletzung in der Anlageberatung, MIFID II und MIFIR, Aktuelle Rechtsprechung des BGH zum Kapitalanlagerecht, Kündigung von Bausparverträgen, Kreditwiderruf
    • 09. Oktober 2015: Seminar Berlin, Verbraucherkreditrecht
    • 27. Juni 2014: Bankrechtstag
      Notleidende Fonds, Verbraucherkreditrecht
    • 06. Juni 2014:Seminar Berlin, Rechtsanwalt Staudenmayer
      Fehlerhafte Kapitalmarktinformation und Prospekthaftung
    • 28. Juni 2013: Bankrechtstag
      Bankenregulierung, Insolvenzrecht, Kapitalanlagegesetzbuch
    • 25. März 2013: Seminar – Frankfurt (WM – Seminar)
      Besonderheiten des Verfahrens- und Prozessrechts einschließlich KapMug
    • 9. Dezember 2012: Jahrestagung gesellschaftsrechtliche Vereinigung – Frankfurt
      Aktuelle Rechtsprechung, Treuhandkonstruktionen bei Publikumspersonengesellschaften, Haftungsausschluss durch Beratung.
    • 29. Juni 2012: Bankrechtstag – Frankfurt
      Anlegerschutz im Wertpapiergeschäft, Spread-Ladder-Swap, Vermutung aufklärungsrichtigen Verhaltens, Verantwortlichkeit der Organmitglieder von Kreditinstituten
    • 15. Juni 2012: Seminar – Hamburg, Richter am OLG Stuttgart Wendler
      Glaubwürdigkeit von Personen und Glaubhaftigkeit von Angaben/Aussagenanalyse
    • 11. Mai 2012: Seminar – Hannover, Rechtsanwalt Meixner
      Die Haftung des Versicherungsvermittlers
    • 24. November 2011: Seminar – Frankfurt, Vorsitzender Richter am BGH a.D. Nobbe
      Schrottimmobilien – eine unendliche Geschichte
    • 17. Februar 2011: Seminar – Frankfurt, Richter am BGH Ellenberger
      Umgang mit notleidenden geschlossenen Fonds
    • 16. September 2010: Seminar – Frankfurt-Eschborn, Vors. RiBGH Prof. Dr. Goette, RiBGH Dr. Ellenberger: Notleidende Fonds und Restrukturierungen
      Rechtsprechung zu notleidenden Fonds, einschließlich Prospekthaftung, Prospektmängel: Kausalität, Darlegungs- und Beweislast, Aufleben der Kommanditistenhaftung, Bankenhaftung, Aufklärungspflichten und Haustürgeschäfte: Fortbildungen & Seminare
    • Seminar – München, Andreas W. Tilp
      Der Anlegerschutzprozess im Kapitalmarktrecht: Wertpapiere und DerivateZertifikate und andere strukturierte Produkte, Beratungsverschulden, Prospekthaftung, Sammelklagen nach dem KapMuG, Class Action. Beweislast, Schaden Verjährung.
    • 23. April 2010: Seminar – Düsseldorf, Dr. Ekkehardt von Heymann
      Haftung der Bank bei Immobilien-Kapitalanlagen Die Bank als Kreditgeberin, Prospektbeteiligte, Treuhänderin. Haftung der Bank bei Anlageberatung und Vermittlung. Prüfungs- und Aufklärungspflichten. Prospekthaftung. Haftungsumfang: Kausalität und Beweislast, Verschulden und Mitverschulden, Schaden und Vorteilsausgleichung, Verjährung.
    Publikationen

    Aktuelle Publikationen

    • Bröker/Machunsky, Die Produkt- und Vertriebskontrollen nach dem Kleinanlegerschutzgesetz
      BKR 2016, S. 229.
    • Bröker/Machunsky, Kleinanlegerschutzgesetz- Ein Überblick
      Neue Justiz 2015, S. 397
    • Machunsky/Henze, Finanzanlagenvermittler müssen viel beachten
      AssCompact Mai 2016, S. 106.
    • Bröker/Machunsky, Schadensersatz für VW Aktionäre?
      Procontra-online 2015

    Frühere Publikationen – Archiv

    A  Monographien

    • Werner/Machunsky
      Bankenhaftung für Börsenverluste, Göttingen 1989
    • Werner/Machunsky
      Rechte und Ansprüche geschädigter Kapitalanleger, 3. Auflage 1991,
    • Carl/Machunsky
      Das Wertpapierverkaufsprospektgesetz, 1992
    • Machunsky/Strittmatter
      Praktische Rechtshilfe für Kapitalanleger, München 1992 (Mosaik)
    • Machunsky/Strittmatter
      Praktische Rechtshilfe für Kreditnehmer, München 1993 (Mosaik)
    • Fischer/Machunsky
      Haustürwiderrufsgesetz, Kommentar, 2. Aufl 1995 (Luchterhand)
    • Machunsky
      Immobilienfonds- und Erwerbermodelle, Haftung bei steuerbegünstigten Kapitalanlagen, 3. Aufl. 1997 (Luchterhand)

    B  Aufsätze

    • Werner/Machunsky
      Zur Pfändung von Ansprüchen aus Girokonten – insbesondere beim debitorisch geführten Kontokorrent, in: Betriebs-Berater (BB) 1982, S. 1581-1584
    • Werner/Machunsky
      Einwendungsdurchgriff und Schadensersatzansprüche gegen Kreditinstitute bei der Finan­zierung von Bauherrengemeinschaften, Der Betrieb (DB) 1982, S. 2229-2232
    • Werner/Machunsky
      Probleme und Voraussetzungen des Ausgleichsanspruchs des Vertragshändlers gemäß § 89 b HGB analog, Betriebs-Berater (BB) 1983, S. 338-342
    • Machunsky
      Haftung von Wirtschaftsprüfern und Steuerberatern bei Prospekterstellung, Prospekt­prüfung, Treuhandschaft und Anlageberatung, Der Betrieb (DB) 1988, S. 1306-1310
    • Machunsky
      Die Haftung von Anlagevermittlern und Anlageberatern beim Vertrieb von steuer­begünstigten Kapitalanlagen, Kapitalanlage in Recht und Steuern (KaRS) 1988, S. 8 ff.
    • Machunsky
      Zur Haftung von Banken für Anlageberatung und Anlageempfehlungen im Effekten­geschäft, Kapitalanlage in Recht und Steuern (KaRS) 1989, S. 160
    • Machunsky
      Gilt der Termin- und Differenzeinwand auch beim Handel mit Optionsscheinen? Handels­blatt vom 14./15.10.1988, S. 44
    • Machunsky
      Haftung bei Anlageempfehlungen, Handelsblatt vom 18.10.1988, S. B 14, 15
    • Machunsky
      Zur Haftung von Banken bei Anlageberatung und Vermögensverwaltung, Monatsschrift der Handelskammer Deutschland-Schweiz, 2/1989, S. 17 f.
    • Machunsky
      Dürfen Banken den Kunden keine Optionen empfehlen?, Handelsblatt vom 15.02.1989 (Teil I) und 16.02.1989 (Teil II)
    • Machunsky
      Amtshaftung gegenüber Kapitalanlegern für fehlerhafte Bankenaufsicht, KaRS 1989, S. 80
    • Machunsky
      Amtshaftung der Börsenaufsicht bei gescheiterten Aktenemissionen, KaRS 1989, S. 149
    • Machunsky
      Zur Diskussion: Haftungsverantwortung der Börsenvorstände für die Kurseinbrüche vom 16.10.1989?, KaRS 1989, S. 362
    • Werner/Machunsky
      Auf den Kunden kommt es an – Haftungsrisiken von Kreditinstituten bei Beratungsdienst­leistungen im Kapitalanlagebereich, In: VSH-Forum 7, Frankona-Publikationen, 1990, S. 8
    • Machunsky
      Anwendung des § 264 a StGB (Kapitalanlagebetrug) auf Lebensversicherungen, KaRS 1990, S. 350
    • Machunsky
      Urteil pro Anleger, Handelsblatt vom 25.10.1990
    • Machunsky
      Bankenhaftung für Börsenverluste, KaRS 1990, S. 754 ff., 855 ff.
    • Machunsky
      Über 30 % Standardaktien keine konservative Anlage?, Handelsblatt vom 01./02.02.1991, S. 38
    Rechtsanwalt Jan N. Machunsky, zert. Börsenhändler