Beispiel Securenta
Am 14.06.2007 wurde das Insolvenzverfahren über die Securenta (Göttinger Gruppe) eröffnet.
Für das gesamte Firmengeflecht der Göttinger Gruppe waren ursprünglich zwei Insolvenzverwalter eingeschaltet - der Steuerberater Peter Knöpfel aus Hamburg für die Securenta und Rechtsanwalt Prof. Rattunde aus Berlin für die Göttinger Vermögensholding etc. Im Anschluss entbrannte um die Insolvenzverwaltung der Securenta AG ein bizarrer Streit zwischen Knöpfle und Rattunde. Emsige Mitspieler waren der Göttinger Amtsrichter, Großgläubiger wie das Finanzamt sowie viele Anlegerschutzanwälte. Die Anlegerschutzanwälte unterstützten massiv Prof. Rattunde . Von diesem versprachen Sie sich - oder ließen sich versprechen - einen engagierten Einsatz beim Auffinden und Eintreiben von Vermögenswerten . Außerdem versprach Rattunde einen moderaten Umgang mit den Anlegern. Ergebnis: Die Anlegerschutzanwälte setzten sich durch und Prof. Rattunde wurde Insolvenzverwalter der Securenta AG.
Zwei Jahre später: es ist bisher nichts darüber bekannt geworden, dass Rattunde geheime Vermögenswerte aufgetrieben hätte. Dafür bekommen zur Zeit (Herbst 2009) die Anleger Post von ihm mit der Aufforderung, Geld das aus Vergleichen vor der Insolvenz gezahlt wurde, zurückzuzahlen. Wer nicht fristgerecht zahlt, wird postwendend verklagt.
Von der Front der Anlegerschutzanwälte ist zu diesem Thema nichts zu hören, die sonst so überreichlichen Pressemeldungen bleiben aus.