Aktuelle Rechtsprechung
Gewinnmarge der Bank kein "kick-back"
Eine Bank ist nicht verpflichtet, die von ihr erzielen Gewinnmargen beim Verkauf von Anlageprodukten (Lehmann-Zertifikate) gegenüber ihrem Kunden offenzulegen. Die sogenannte kick-back Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes findet insoweit keine Anwendung (Hans. OLG Hamburg v. 23.04.2010 – 13 U 117/09), WM 2010; S. 1029).
Zertifizierter Börsenhändler
Jan Niklas Machunsky hat den Lehrgang
"Zertifizierter Börsenhändler Kassamarkt" bei der Deutschen Börse im Mai 2010 erfolgreich absolviert.
Damit steht der Kanzlei ein weiterer fachkundiger Ansprechpartner zur Verfügung.
Fortbildung
Seit Februar 2010 ist Dr. Machunsky Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht. Fortbildung ist ein wesentliches Element der Fachanwaltschaft. Nachfolgend die 2010 absolvierten/ gebuchten Seminare.
Krieg der Gartenzwerge
Einen Namen hat sich Dr. Machunsky auch als Autor des unterhaltsamen Nachbarrechtslexikon Krieg der Gartenzwerge gemacht.
Das Werk hat hohe Verkaufszahlen erreicht und ist in vielen (mehr oder weniger) renommierten Zeitschriften (siehe unten) und Fernsehsendungen (ARD, ZDF; SAT; RTL) sowie im Rundfunk vorgestellt worden. Der Titel wurde zunächst beim WiRe Verlag und später als Taschenbuch bei Ullstein verlegt. Anschließend soll hier nur das Vorwort des Buches wiedergegeben werden, da es noch heute einen Teil der Lebensphilosophie und Verhandlungsstrategie des Verfassers widerspiegelt.
Presse: (Stern, Süddeutsche Zeitung, Welt am Sonntag, Göttinger Tageblatt, HNA; Schöner Wohnen, FürSie; die aktuelle, Mieterzeitung, Flora, meine Familie & ich, BildWoche, Das Grundeigentum, Neue Presse, Neue Woche, Zeitschrift für Miet- und Raumrecht, Haus und Grund, Weltbild, bella, Kraut und Rüben, Westfalenpost, Kassler Sonntagsblatt, prima, Familienheim und Garten, Wohnungswirtschaft und Mietrecht, Bauernzeitung, Darmstädter Echo,Impulse, neue deutsche Gartenzeitung, BHW Wohnen, Frau mit Herz, Berliner Gartenfreund, Domus Magazin, Wochenblatt, TV Hören und Sehen, Funk Uhr, Die Harke, Freizeit Revue; Freies Wort Thüringen, )
Vorwort Krieg der Gartenzwerge :
Hauptaufgabe dieses Werkes ist es, Nachbarn objektiv über ihre Rechte und Pflichten zu informieren. Gleichzeitig bietet die Auswertung von Hunderten von Urteilen ein Spiegelbild des täglichen Miteinander von Nachbarn in Deutschland und damit ein kleines Stück Kulturgeschichte. Es ist teils faszinierend und erheiternd, teils aber auch beklemmend festzustellen, mit welcher Verbissenheit um Gartenzwerge,krähende Hähne,quakende Frösche, Laub, Unkraut und ähnlich Welt bewegende Dinge unter Einschaltung von Anwälten und Gerichten gekämpft wird. Auf diese Art und Weise hat es mancher Zwerghahn zu zu bundesweitem Presseruhm gebracht. Was könnte erreicht werden, wenn diese Energie in die richtigen Bahnen und lohnendes Engagement gelenkt würde.
Eines will dieses Buch auf keinen Fall sein-eine Anleitung zum Streiten (nicht alle Bosheiten in diesem Buch sind zur Nachahmung empfohlen). Der Verfasser hat aus seiner anwaltlichen Praxis die Erfahrung gewonnen, dass Nachbarrechtsprozesse für alle Beteiligten höchst unerfreulich sind und selten Sieger kennen. Selbst der Prozesserfolg beschert meist nur kurzes Glück, da hiermit regelmäßig keiner Auseinandersetzung beendet, sondern ein Krieg begonnen wird. Es sind Fälle bekannt, in denen sich Nachbarn durch fortwährende Streitigkeiten zu Gefangenen im eigenen Haus gemacht haben. Der Garten ist Sperrgebiet, da der Anblick des Nachbarn sofort den Adrenalin - Spiegel steigen lässt und die nächste Auseinandersetzung provoziert wird. Hier kommt jede Hilfe des Juristen zu spät; Rat sollte beim Psychologen oder Makler gesucht werden.
Gerade bei letztendlich belanglosen Auseinandersetzungen sollte nicht sofort der Weg zum Anwalt gewählt werden (selbst wenn sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen). Sinnvoller ist ein klärendes nachbarliches Gespräch, gegebenenfalls bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein oder Bier. Voraussetzung dafür ist allerdings die Bereitschaft, nicht starrsinnig an (vermeintlichen) Rechtspositionen festzuhalten und die eigenen Lebensansichten nicht zum Maßstab aller Dinge zu machen. Die Preisgabe von einigen Zentimetern Rechtsposition wird nicht selten mit dem Gewinn von mehreren Metern Lebensfreude oder zumindest geschonten Nerven belohnt.
Damit an dieser Stelle kein falscher Eindruck entsteht: selbstverständlich gibt es zahlreiche Fälle, in denen mit dem Nachbarn nicht zu reden ist und sein Verhalten die Toleranzgrenze deutlich überschreitet. Dann sollte der Weg in der Tat zum Fachanwalt zu den Gerichten führen und nicht etwa zur Selbsthilfe gegriffen werden. Eine Rechtsschutzversicherung erleichtert diesen Weg. Dieses Buch soll es ihnen ermöglichen, ihre Position objektiv einzuschätzen und damit mit mehr Sicherheit in die Auseinandersetzung zu gehen.
Dr. Jürgen Machunsky, Göttingen im April 1992