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Vorstand BVKapital
Der Bundesverband privater Kapitalanleger e.V. wurde 1983 von Opfern eines großen Kölner Immobilienskandals (WestAG)  gegründet. Dank prominenter Mitglieder und Führungspersonen , sowie kompetenter anwaltlicher Begleitung (RA Dr. Wunderlich, Köln) brachte der Verband es zu großer öffentlicher Aufmerksamkeit und Erfolgen für seine Mitglieder. Im Grundsatz handelte es sich um die erste große Interessengemeinschaft geschädigter Kapitalanleger. Vorstand des Verbandes ist seit  1998  Dr. Jürgen Machunsky.
 
Zwischenzeitlich gibt es viele Verbände Vereinigungen, Stiftungen etc., die die Interessen  von Anlageopfern vertreten. Nicht alle davon sind seriös und es ist grundsätzlich Vorsicht angebracht. Dazu an anderer Stelle mehr. Der Bundesverband privater Kapitalanleger beabsichtigt nicht, sich unter diese schillernde Vereinsszene zu mischen.
 
Unter Federführung von Kai D. Eichstädt (ehemals Chefredakteur Capital) will der Bundesverband vorrangig im präventiven Anlageschutz tätig sein. Also keine Bildung von Interessengemeinschaften geschädigter Anleger, keine Sammelklagen, sondern in erster Linie präventiver Anlegerschutz (Aufklärung, Informationsbeschaffung, Geldschule, Risiko-Check). Dabei wird naturgemäß die Finanzierung ein grundlegendes Problem sein.
 
Der Anlegerschutz  (Schutz aller Anleger) kann im Grundsatz  - wenn überhaupt - nur von öffentlicher Seite geleistet werden. Wichtig hierzu wäre, dass die Verbraucherschutzzentralen mit hinreichend Mitteln ausgestattet werden, um mehr und mehr flächendeckend auch zu Anlegerschutzzentralen zu werden. Hierfür wird sich der Bundesverband im Rahmen seiner Möglichkeiten einsetzen und dies unterstützen.